Vatertagsturnier 2002


 

Katharina Baron schlägt sich wacker

 

Auch dieses Jahr fand in der Hamberger Mehrzweckhalle das beliebte Tischtennis-Turnier in den Vatertag statt, das in Gedenken an den im vergangenen Jahr verstorbenen Spartenleiter nun „ Hans-Jürgen-Kumm-Gedächtnis-Turnier“ heißt. Es trafen sich mehr als 60- im positiven Sinne – Tischtennis-Verrückte. Bei sommerlichen Temperaturen wurden an die Kondition höchste Anforderungen gestellt.

Der spätere Sieger musste immerhin zehn Einzel bestreiten. Gespielt wurde mit einem Vorgabe-System (je höher ein Spieler eingestuft ist, desto mehr Punkte Vorgabe pro Satz muss er seinem Gegner gewähren). Nun wird zwar seit dieser Saison im Tischtennis nur noch bis elf gezählt, aber um weiterhin genügend Abstufungen zu haben, wurde hier wie früher bis 21 gezählt (dafür aber auch nur zwei Gewinnsätze).

Doch der sportliche Wettkampf trat bei den vielen Aktiven sowieso in den Hintergrund. Wichtiger war den meisten der gesellschaftliche Aspekt. Für ein gemütliches Ambiente im Vorraum der Mehrzweckhalle sorgte die erfahrene Theken-Crew um Eckhard Ziel, Klaus Brasas, Wolfgang Harltel und André Steffens. Es gab wie jedes Jahr die hausgemachten Frikadellen von Oma Hanuschek und zur Sicherheit noch Bockwürste.

Vorteilhaft wirkte sich auch aus, dass die meisten Aktiven am darauf folgenden Tag genügend Zeit hatten, sich zu regenerieren. In diesem Jahr wurde zum zweiten Mal eine Trostrunde ausgespielt, für die sich die Dritt- und Viertplazierten jeder Gruppe qualifizierten. Dort trafen der Ritterhuder Philipp Geißler und Fredi Wendelken (Osterholz-Scharmbeck) aufeinander. Der TuSGer siegte in drei hart umkämpften Sätzen. In das Endspiel der Hauptrunde zog mit Frank Mühlmann ebenfalls ein Spieler der TuSG Ritterhude ein. Obwohl in der Gruppe nur Zweiter hinter Tobias Thomas (Hambergen), besiegte Bernd Meinken, Oliver Krenzel und Andre Thoms. Ihm gegenüber stand mit Katharina Baron (Falkenberg) erstmals eine Dame im Endspiel. In der Gruppe noch unbesiegt, gewann sie dann gegen ULF Markowski, Felix Eichhorn und Thomas Becker. Frank Mühlmann siegte relativ klar mit 22:20 und 21:16, und das trotz elf Punkten, die er seiner Kontrahentin vorgeben musste. Gastspieler Kurt Puckhaber (Lunestedt) blieb mit einer Bilanz von 4:3 in einer ausgeglichenen Gruppe als Fünfter hängen. Nach dem Endspiel, das um drei Uhr endete, wurde bis zum Morgengrauen gefeiert.