Vatertagsturnier 2003
Konstantin Weidlich gewinnt das Kumm-Gedächtnisturnier
Der FC Hambergen hatte gerufen, und knapp 50 Tischtennisspieler stellten sich ihren Gegnern und der mörderischen Hitze in der Hamberger Mehrzweckhalle, um den Sieger des „Hans-Jürgen-Kumm-Gedächtnisturniers“ zu ermitteln. Neben Spielern des Kreises fanden auch Gäste aus Qyten und Großburgwedel den Weg in die Halle. Dieses Tischtennis-Turnier wird mit einer Punktvorgabe und alten Zählweise bis 21 gespielt. Auch spielen Damen und Herren in einer Klasse gegeneinander. Die ersten vier der acht Gruppen zogen in das Hauptfeld, während die restlichen Spieler den Sieger der Trostrunde ermittelten. Dort kam es im Halbfinale zu den Begegnungen zwischen Marahrens (TSV Worpswede) und Neumann (SV Hüttenbusch), das der Worpsweder für sich entschied, sowie Wunderlich (TSV Lesumstotel) und dem Jugendlichen Horsch vom Gastgeber Hambergen. Hier behielt der Jüngere die Oberhand, hatte im Finale gegen Marahrens aber keine Chance.
In der Hauptrunde erwischte es Titelverteidiger Frank Mühlmann (TuSG Ritterhude) schon in der ersten Runde. Er verlor gegen Christgau (SV Hüttenbusch). Dafür schaffte Mühlmanns Teamkamarad Axel Stelljes den Sprung ins Halbfinale. Dort traf er auf Konstantin Weidlich (TSV Worpswede), gegen den er trotz einer Zehn-Punkte-Vorgabe nur knapp in drei Sätzen verlor. Im anderen Halbfinale setzte sich Michael Becker (SV Hüttenbusch) gegen André Steffens (FC Hambergen) durch. Und auch in der Hauptrunde siegte mit dem leicht favorisierten Weidlich ein Spieler aus Worpswede. Nach einem langen Turnier bekam er dafür 50€ Siegprämie.
Doch den reiz dieses Turniers macht nicht nur der sportliche Aspekt aus. Bei selbstgemachten Frikadellen und Kartoffelsalat wird jedes Match in einer entspannten Atmosphäre nachgespielt. Und es wird versucht, den Flüssigkeitsverlust durch das eine oder andere Bier auszugleichen.