Vatertagsturnier 2005


 

Schlede und Wrede hießen die Sieger beim Hamberger Tischtennis-Turnier

Mehrzweckhalle platzte aus allen Nähten

 

Wenn am Himmelfahrtsmorgen in Hambergen Frühaufsteher unterwegs gewesen wären, hätten sie sich morgens um 5:00 Uhr (!) in der Mehrzweckhalle davon überzeugen können, welch verrückte (im positiven Sinn) Leute Tischtennisspieler sind. Denn zu der Zeit fand das Endspiel des „Hans-Jürgen-Kumm-Gedächtnisturnieres“ statt.

Auf Grund des 75-jährigen Bestehens des FC Hambergen hatte die Tischtennis-Sparte diesmal auch befreundete Vereine aus dem Landkreis Verden eingeladen. Und die folgten dem Ruf zahlreich. Das hatte zur Folge, dass einigen Spielern, die gerne teilgenommen hätten, wegen Überfüllung abgesagt werden musste. So traten insgesamt 72 Akteure aus 18 Vereinen an die Tische, davon 12 Frauen, die diesmal auch stark vertreten waren. Sie mussten sich mit den männlichen Konkurrenten auseinandersetzen, da es nur eine Klasse gab. Dafür gab es entsprechend der Leistung eine Punktvorgabe.

Immerhin schafften fünf Damen den Sprung in die Haupt- oder Trostrunde. Am weitesten kam Birte Müller vom TV Mahndorf, für die das Halbfinale der Hauptrunde Endstation war. Ihr Schicksal teilte Konstantin Weidlich (TSV Worpswede). Damit belegten sie den geteilten dritten Platz. Die „Verrückten“, die sich im Endspiel gegenüberstanden, hießen Karsten Blume (TSV Blender) und Christian Schlede (TuSG Ritterhude). Und der Ritterhuder konnte die beiden Punkte Vorsprung, die er seinem Gegner gewähren musste, mit seinem unorthodoxen Abwehrspiel wettmachen. In einem packenden Kampf, der eigentlich keinen Sieger verdient hätte, konnte er den Entscheidungssatz mit 21:19 gewinnen.

Nicht minder spannend verlief die Trostrunde. Hier fand sich auch Titelverteidiger Michael Becker (SV Hüttenbusch) wieder. Für ihn war allerdings dort das Viertelfinale gegen Torben Tietjen (VSK Osterholz-Scharmbeck) Endstation. Neben Tietjen standen noch sein Vereinskamerad Fredi Wendelken, Patrick Schiege (FC Hambergen) und Johannes Wrede (TV Oyten). Den dritten Platz teilten sich schließlich Tietjen und Schiege. Das Endspiel sah Wrede vorn, der ebenfalls die Punktvorgabe seines Gegners Wendelken wettmachen konnte.