Vereinsmeisterschaften 1991
Andre Meyer im Einzel bei TT-Vereinsmeisterschaften vorn
Äußerst zufrieden zeigte sich der erst vor wenigen Wochen neu gewählte Spartenleiter des FC Hambergen, Bernd Thoden, mit der Beteiligung an den Tischtennis-Vereinsmeisterschaften 1991. Insgesamt 27 Akteure beteiligten sich an den Titelkämpfen, die wegen Terminnot erst jetzt stattfinden konnten. Dabei gelang der Hamberger Nummer eins. André Meyer, die Verteidigung seines 1990 errungenen Einzeltitels. Und auch Uwe Kolbe konnte seinen Sieg bei den Doppelwettkämpfen, dieses Mal an der Seite von Hans-Jürgen Richert, wiederholen.
Einiges zu bieten hatten in diesem Jahr die Organisatoren der Vereinsmeisterschaften. Spartenleiter Bernd Thoden hatte zusammen mit Gitta Tietjen und Hans-Jürgen Kumm für eine fast familiäre Atmosphäre gesorgt. In den Pausen gab es Kaffee und Kuchen, zu Mittag sogar eine Gulaschsuppe. Sehen lassen konnten sich auch die ausgesetzten Preise, die von Tischtennis Socken bis hin zum tragbaren Radio reichten.
Diese äußeren Bedingungen motivierten die Spielerinnen und Spieler, die, wie inzwischen in vielen Vereinen praktiziert, die Titelkämpfe in gemeinsamen Konkurrenzen austrugen, zu Höchstleistungen. Das musste auch Andre Meyer anerkennen, der in seiner Gruppe dreimal in den Entscheidungssalz musste, bevor er als Gruppensieger in die Hauptrunde einziehen konnte. Dort spielte sich der Titelverteidiger mit Siegen über den Jugendlichen Tino Kremkow, über Udo Kroll und im Halbfinale gegen die am Ende am besten platzierte Dame, Sylvia. Wellbrock, ins Finale.
Dort traf er wieder auf Hans-Jürgen Richert, dem er schon in den Gruppenspielen das Nachsehen gegeben hatte. In einem interessanten Endspiel bezwang der alte und neue Einzelvereinsmeister, Andre Meyer, dann seinen Kontrahenten auch dieses Mal mit 21:16 und 21:18.
Hans-Jürgen Richert war mit Siegen über Roland Vogel, Jan Wieseke sowie Jürgen Heineke, der sich nach seiner 19:21-, 19:21 -Niederlage auch in diesem Jahr wieder mit Platz drei zufrieden geben mußte, bis in das Finale vorgestoßen.
Gemeinsam mit Jürgen Heineke kam Sylvia Wellbrock, die im wohl schönsten Spiel des Tages Frank Hanuschek aus der II. Herren im Viertelfinale besiegt hatte, auf den dritten Rang.
Die Doppelkonkurrenz wurde aus je einem gesetzten Spieler aus den höheren Mannschaften und einem nominell schwächeren Partner zusammengelost. Die späteren Vereinsmeister, Hans-Jürgen Richert und Uwe Kolbe, verloren im gesamten Wettbewerb nur einen einzigen Satz (gegen Stephan Brasas und Christian Leu). Ihren Endspielgegnern, Katrin Wellbrock und Dietmar Döhrmann, die sich mit Platz zwei trösten mussten, gaben Richert/Kolbe mit 21:6 und 21:18 das Nachsehen.
Bei den separat ausgetragenen Jugend-Vereinsmeisterschaften konnte Vereinsjugendwart Roland Vogel am Ende Imke Wellbrock bei den Mädchen und Oliver Otjen bei den Jungen zu ihren Einzeltiteln gratulieren. Oliver Otjen brachte dabei das Kunststück fertig, Simon Kramer, gegen den er in den Gruppenspielen noch verloren hatte, im Endspiel in 2:0 Sätzen zu bezwingen.
In der gemeinsamen Doppelkonkurrenz setzten sich im Finale Nadia Torneden und Tino Kremkow mit 21:14 und 21:7 gegen Natascha Schultdress und Simon Kramer durch.
